|
Christian Clerici mit seinem Plymouth bei der Ennstal-Classic
Kaliber Magnum ist angesagt: der TV-Star begibt sich mit einem echten Muscle-Car in die Gebirgsregionen der Ennstal-Classic.
Christian Clerici ist ein Auto-Freak, was kein Wunder ist, denn in seinen Adern fließt italienisches Blut. Den Begleittext zu seiner Nennung wollen wir im Originalton wiedergeben, weil jedes Wort ein Genuss ist:
«Das Besondere ist die Kombination: Roadrunner/GTX das gab es in dieser Modelvariante nur 219 Mal in der Geschichte von Plymouth. Die 440er Magnum Maschine ist die Krönung des Ganzen. Ich habe das Fahrzeug auf E-Bay Motors bei einem Händler in Michigan als Kommissionverkauf ersteigert und im Einzelcontainer nach Europa gebracht. Das Auto war bereits in einem recht passablen Zustand, wurde aber von meinem Freund Meister Knud Tiroch zwischen seinen künstlerischen Einsätzen an den Boliden der Torro Rosso komplett neu lackiert. Jetzt wirken die Schriften wie in Klavierlack eingelegt und das Auto ist schlicht atemraubend. Schwarz, Stark, Böse. Mit einem Wort: alle Attribute die es braucht um sich ein wenig Unabhängigkeit zwischen dem Elektrohybridwasserstoffsisalfasertretautowahn zu bewahren.
8-Liter Hubraum sprechen eine klare Sprache, die man auch hören kann. Schlechtes Gewissen? Nein, natürlich nicht, denn der GTX wird ja nicht im täglichen Betrieb eingesetzt, sondern nur für die wirklich wichtigen Momente, wie zum Beispiel der Ennstal-Classic aus der Garage geholt. Böse Zungen behaupten ich hätte das Fahrzeug vorsätzlich angeschafft um endlich genug Platz für meinen bewährten Beifahrer Johannes Habich zu haben, der wieder freut sich auf die Classic, weil er diesmal so weit von mir weg sitzen wird, dass er meine verzweifelten Rufe nach mehr Schnitt einfach überhören kann. Ich freue mich sehr auf die Ennstal 2010, denn zum ersten Mal fahre ich mit einem Auto mit dem ich zwar auch nicht gewinnen werde, aber zumindest bei der Beschleunigungswertung auf dem Flugplatz Niederöblarn ganz gute Karten habe. Wobei die habe ich eigentlich eh immer, denn im Vordergrund steht der Spass und nicht die Stoppuhr...»„
|