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Bugatti Typ 51 bei der Ennstal:
Das Doppelnockenwellen-Geschoß

Gerd Bühler/Thomas Feierabend starten mit einem Bugatti Typ 51A aus dem Jahre 1934.

Der Bugatti Typ 51 wurde in den Jahren 1931 bis 1935 als Nachfolger des Typ 35 in einer Stückzahl gebaut, die um 40 liegt.

Bei den erfolgreichen Bugatti-Rennern vom Typ 35, 35B und 35C war die Decke zu kurz geworden, daher suchte Ettore Bugatti einen Nachfolger. Auf dem Weg zu einem neuen Erfolg, fand er einen Abschneider: Er kaufte zwei amerikanische Miller-Rennwagen und kopierte deren Doppelnockenwellen-Motoren.

Erstmals war der Achtzylinder-Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen und einem größeren Kompressor ausgerüstet. Mit 2.261 ccm Hubraum stieg die Leistung auf 190 PS, die Höchstgeschwindigkeit wurde bis 230 km/h angehoben.

Gerd Bühlers Bugatti trägt die Nummer 51-151, der Wagen wurde im Mai 1934 als Typ 51A mit 1,5 Liter Hubraum an Vladimir Gut in Prag ausgeliefert.

In den 1980er Jahren erwarb der bekannte mittlerweile verstorbene, deutsche Bugatti-Sammler Uwe Hucke den Wagen, bzw. die verbliebenen Teile im Rahmen einer Tauschaktion von der Sammlung Schlumpf. Uwe Hucke hatte damals den Haushalt und private Dinge von Ettoe Bugatti ersteigert und diese dem Schlumpf-Museum zur Verfügung gestellt.

In den 1990er Jahren wurde der Wagen auf Basis des vorhandenen «rollenden» Chassis wieder aufgebaut. Unter anderen waren zwei bekannte Bugatti-Spezialisten, Laurent Rondoni aus Frankreich, und Ivan Dutton aus England am Wiederaufbau beteiligt.

Der Wagen wurde dann 2005 vom damaligen Besitzer Herrn Geray von der der Firma Dutton zur Firma Feierabend in Würzburg zur Fertigstellung gebracht. Eine kürzlich vorgenommene Materialanalyse des Rahmens hat ergeben, dass die Material-Zusammensetzung weitgehend dem eines Original-Chassis entspricht und deshalb von einem original Chassis ausgegangen werden kann.

 

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