19. – 22. Juli 2017

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Der Bugatti T51 in Gröbming

Aus der Nennliste: Bugatti T51 zum vierten Mal dabei

Heinz und Anita Hermanns Vogl zünden ihren herrlichen Bugatti T51 aus dem Jahre 1931

Eine Starterliste ohne Bugatti wäre schwer denkbar.  Der Typ 51,  wie ihn die Vogls aus Deutschland besitzen,  basiert vom Chassis her auf den Typ 35, der als der erfolgreichste Bugatti-Renner gilt. Der Typ 51 war ein zweisitziger Grand Prix Rennwagen aus einer Zeit, wo Barone, Grafen, Fürsten, Bankiers, Künstler, Fabrikanten und Millionäre für einen Pokal ihr Leben riskierten und ihre Rennen auf Staubstraßen fuhren. Glanzstück war sein 2.3 Liter Achtzylinder-Motor mit erstmals zwei obenliegenden Nockenwellen.
Zur Vorgeschichte: 1929 dominierten die Bugattis auf allen Pisten, 1930 freilich wurde die Decke zu kurz, Bugattis Typ 35 hatte Rost angesetzt, daher entschloss sich Ettore Bugatti damals zu einem bemerkenswerten Technologie-Transfer: Bereits 1929 war ihm der Miller-Rennwagen des Amerikaners Leon Duray und dessen brillanter Achtzylinder-Motor aufgefallen, ein Fronttriebler, dessen Triebwerk zwei obenliegende Nockenwellen besaß. Bugatti tauschte drei seiner Typ-43 Rennwagen gegen zwei Miller ein. In Molsheim stellte man fest, dass die Ami-Motoren um 50 PS mehr leisteten, als der 140 PS starke Achtzylinder des Typ 35B. Man kopierte daraufhin Zylinderkopf und Ventiltrieb, es entstand der Reihen-Achtzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, der 190 PS bei 5200 U/min. produziert.
Zwischen 1931 und 1935 entstanden in Molsheim rund 40 Exemplare. Heute werden Bugattis T51, je nach Zustand und Geschichte zwischen einer und 4  Millionen Dollar gehandelt.

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