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Dieter Quester: Motorsport ohne Ablaufdatum

Mit seinem privaten BMW 328 startet er mit Co-Pilotin Anja Schiemann bei der Chopard-Racecar-Trophy.

Am 29. Mai feierte er seinen 75er, längst ist er ein Fall für das «Guiness Book of World Records». Er war 1959 und 1962 Motorboot-Europameister, 1968, 69, 77 und 1983 Tourenwagen-Europameister auf BMW. Niemand fuhr mehr 24 Stunden Rennen, er siegte in Le Mans, am Nürburgring, in Aspern, Macao, in Monza, in Spa und Riverside. Niemand fuhr mehr Rennserien als er: Formel 2, IMSA, ALMS, US-Sportscar-Championship, FIA-GT, Procar, DTM. Er hatte Teamkollegen wie Hans Stuck, Hubert Hahne, Toine Hezemans, John Fitzpatrick, David Hobbs, Brian Redman, Tom Walkinshaw, Gunnar Nilsson, Derek Bell , Teo Fabi, Emanuele Pirro, Roberto Ravaglia, Ivan Capelli, Carlo Rossi, Johnny Cecotto, Didier Pironi, Jean-Louis Schlesser, Henry Pescarolo, Manfred Winkelhock, Kurt Ahrens, Christian Danner und Gerhard Berger. Quester besiegte einen Clay Regazzoni in der Formel 2, einen Jochen Rindt und Niki Lauda.
Er fuhr für BMW, Schnitzer, Alpina, Kurt Bergmann, Mazda, Osella, Sauber-Mercedes, Carlo Abarth,  Surtees und Porsche.
1972 wurde er hinter Reutemann-Peterson Dritter in der F2 EM. Im Vorjahr pilotierte er einen Chevron-BMW Rennsportwagen in der Racecar Trophy, mit dem er bei der letzten Prüfung, in der letzten Kurve vor dem Ziel in Gröbming den Sieg in der Epoche II verschenkte. Sein Ehrgeiz ist immer noch so ungebrochen wie in seiner Jugend,  seine Motivation für den Motorsport hat kein Ablaufdatum.

Dieter Quester