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Ein Meilenstein für die Ennstal-Classic

Im Technischen Museum Wien wurde die 22. Ausgabe der Ennstal-Classic (9.bis 12. Juli) vorgestellt – mit Porsche kam ein neuer Partner an Bord, Walter Röhrl verkörpert den Porsche-Mythos wie kein anderer. Zahlreiche weitere Stars veredeln den Kult-Event…

Traditionsgemäß wurde im Technischen Museum Wien die Pressekonferenz zur Ennstal-Classic abgehalten, die 22. Ausgabe der Oldtimer-Rallye stellt einen Meilenstein für das Veranstalterduo Helmut Zwickl und Michael Glöckner dar – ist doch mit Porsche ein neuer Partner an Bord gekommen…

Zunächst begrüßte Gastgeberin Dr. Gabriele Zuna-Kratky, die Direktorin des Hauses, die illustren Gäste, darunter auch die TV-Stars Christian Clerici und Rudi Roubinek. Helmut Zwickl erklärte im Anschluss: „Die 22. Ennstal-Classic steht für Emotion und Leidenschaft – wie früher, bei freiem Eintritt und ohne elektronische Drehkreuze.“

Mit Porsche in eine neue Ära
Zwickl fügte hinzu: „Die neue Partnerschaft mit Porsche ist für uns ein echter Meilenstein, Dr. Wolfgang Porsche, der schon seit vielen Jahren an der Ennstal-Classic teilnimmt, hat sich an höchster Stelle für uns eingesetzt, wofür wir uns herzlich bedanken möchten.“

Achim Stejskal, der Leiter des Porsche Museums, erklärte: „Die Ennstal-Classic wird jeden Tag besser – Dr. Wolfgang Porsche freut sich sehr auf die Veranstaltung, er fährt ja schon seit Jahren mit. Wir haben einige Stars dabei, so auch Jacky Ickx, Hans-Joachim Stuck und auch unseren Werkspiloten Mark Webber, der sich in Le Mans wacker geschlagen hat. Ganz besonders freuen wir uns auch darüber, dass Walter Röhrl unseren Porsche 718 Achtzylinder-Spider pilotieren wird, Röhrl verkörpert den Porsche-Mythos wie kein anderer.“

„Der perfekteste Autofahrer der Welt“

Helmut Zwickl erzählte von einem gemeinsamen Einsatz bei der Mille Miglia: „Als wir da Schulter an Schulter durch den Nebel und bei Nieselregen gefahren sind, wurde mir klar: Walter Röhrl ist für mich der perfekteste Autofahrer der Welt. Er fuhr einfach fehlerlos.“

Walter Röhrl verriet, dass der Porsche 718, mit dem er an der Chopard Racecar Trophy teilnehmen wird, der Grund für seinen Auftritt bei der Ennstal-Classic sei: „Das ist einfach ein tolles Auto.“ Röhrl, der die Ennnstal-Classic bereits zweimal für sich entscheiden konnte, erklärte schelmisch grinsend: „Eine Gleichmäßigkeitsrallye heißt bei mir ja an sich Gleichgültigkeitsrallye, denn ich fahre lieber schnell als gleichmäßig. Bei meinem ersten Sieg war meine Frau Monika der Navigator, da hatten wir eine Abweichung von 37 Hundertstelsekunden, damit würde man heute Platz 100 belegen. Bei meinem zweiten Sieg hatte ich mit dem legendären Porsche-Rennleiter Peter Falk einen Perfektionisten an meiner Seite – wer ihn kennt, der weiß, dass man da gar nicht anders kann, als seine Anweisungen zu befolgen.“

„Motorsport in der dritten Dimension“

Seinen ersten Auftritt bei der Ennstal-Classic wird der Kunstflugpilot Hannes Arch geben, er wird unter anderem bei der Eröffnung über dem Schloss Pichlarn eine Kostprobe seines Könnens liefern. Arch erklärte: „Was ich betreibe, ist auch Motorsport – in der dritten Dimension. Ich durfte beim Comeback der Formel 1 auf dem Red Bull Ring die Strecke entlang fliegen – am liebsten wäre ich noch tiefer geflogen, auch durch Start/Ziel - doch das hätte Bernie Ecclestone wohl weniger gut gefallen.“

Das Schlusswort hatte Alois Guggi, der Bürgermeister von Gröbming: „Der Slogan ‚Autofahren im letzten Paradies‘ bedeutet ja, dass wir in einem Paradies leben, das freut uns als Ortschaft natürlich sehr. Wir alle fiebern nun der 22. Ennstal-Classic entgegen.“

v.l. Rudi Roubinek, Christian Clerici, Hannes Arch, Walter Röhrl, Dieter Quester