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Zufriedenheit ist ein seltenes Pflänzlein

Seine Kalibrierung auf die Ennstal-Classic Strecke lasse zu wünschen übrig, klagte Reinhard Huemer am zweiten Tag der Ennstal-Classic – dass er bei dem Kult-Event in Führung liegt, wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht…

Michael Noir Trawniczek, Foto: Peter Meierhofer/Ennstal Classic

Unzufrieden zeigte sich Reinhard Huemer am Freitagabend, kurz vor dem Start der letzten Sonderprüfung des Tages auf dem Flugplatz Niederöblarn: „Die Kalibrierung ist das Um und Auf in diesem Sport – und die hat bei uns scheinbar nicht funktioniert, das haben wir nicht so gut hinbekommen.“

Für die Gesamtführung bei der Ennstal-Classic hat es allemal gereicht, denn Huemer und sein Navigator Johann Watzinger weisen mit ihrem Ferrari Dino 246 GT aus dem Jahr 1972 mit 1293 Punkten die geringste Abweichung auf.  

Ihre Verfolger Helmut Schramke und Peter Umfahrer (Jaguar XK 150 DHC, Baujahr 1960) haben 1471 Punkte auf dem Konto, die drittplatzierten Peter Ulm und Jan Soucek (Porsche 911 ST, Bj. 1969) haben 1675 Strafpunkte eingetragen, was einer Abweichung von 1,6 Sekunden entspricht.

Routinier Werner Fessl, der von Platz zwei am Donnerstag auf Platz vier abgerutscht ist, zeigte sich am Freitagabend begeistert: „Die neuen Streckenteile waren schlicht sensationell – ich muss sagen: Helmut Zwickl und Michael Glöckner verstehen ihr Handwerk, das waren wunderschöne Straßen.“

Auch der „Wettergott“ zeigte sich kooperativ, Rallye-Legende Rauno Aaltonen erzählt: „Es gab heute keine Überraschungen und nur wenige Regenschauer. In Steyr ist der wolkenverhangene Himmel aufgebrochen und die Sonne kam durch.“ Aaltonen rangiert auf Platz sechs, meint aber: „Wir haben uns gestern auf der SP Moosheim einen schweren Fehler erlaubt und damit alle Siegchancen vergeben.“

Am Samstag steht nur noch der finale Grand Prix von Gröbming auf dem Programm.

Reinhard Huemer (© Peter Meierhofer/Ennstal Classic)