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Ferrari Challenge Europameister nannte einen Maserati 3500GT

Gerald Grohmann ist CEO im Ölfeldausrüster-Konzern Schöller-Bleckmann. Er gilt als Quereinsteiger im Motorsport.  Mit 58 kaufte er sich 2011 in das ungarische Ferrari-Team von Alessandro Lippi ein und als am Schluss zusammengezählt wurde, war er Europameister.

Er wurde Sieger in Monza, gewann beide Rennen in Valencia und einen Lauf in Mugello, in Portimao und Spielberg wurde er jeweils Zweiter. Damit verwies er den deutschen Holger Harmsen  - einen Langzeit-Starter in der Ferrari-Challenge - und den Russen Alexander Moiseev auf die Plätze.
Eine wichtige Rolle in seinem professionell agierenden Team spielte der Südtiroler Thomas Kemenater, der die Ferrari Welt-Trophäe in den Jahren 2003 und 2004 samt der italienischen Meisterschaft gewann. Thomas analysierte an Hand von Telemetrie-Daten am Bildschirm jede gefahrene Runde von Gerald Grohmann, was zu einer ständig steigenden Lernkurve führte. Grohmann: «Diese Analyse machte mich im Laufe der Saison um mindestens 5 Sekunden schneller.»
Bei der Ennstal-Classic entdeckte er seine Liebe zu Oldtimern. Für 2014 kaufte er sich einen Maserati 3500GT, Baujahr 1961. Das hervorragend restaurierte 230 PS-Auto ist ein begehrter Klassiker. Als Navigator hat er den Ennstal-erfahrenden Alberto Dona an Bord.

Maserati_Grohmann