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Duell der Klassiker: Porsche-Ferrari-Maserati in den Lichtschranken von Gröbming

Der Demo Grand Prix, der heuer wieder unter der Flagge von «Porsche Design Grand Prix» abläuft, stellt den Höhepunkt der Ennstal-Classic Tage am Samstag, den 24. Juli dar. In freier Wildbahn werden etliche der aufregendsten Boliden der letzten Jahre gezündet und die Zuschauer bekommen die großen Kämpfe der 60er Jahre zwischen Porsche-Ferrari und Maserati zu sehen.  

Ex-Bergeuropameister Rudi Lins bekommt vom Porsche Museum einen 907, der als Nachfolger des Porsche 910 entwickelt wurde und 1967 und 1968 vom Werk eingesetzt wurde. Für die Langheck-Version kam ein 2,2 Liter  Achtzylinder-Motor mit 270 PS zum Einsatz.
Egon Hofer aus Salzburg, ein hochkarätiger Gentleman-Driver, besitzt jenen Ferrari mit dem Peter Schetty 1969 alle Rennen der Europa-Bergmeisterschaft gewann.
Dieter Roschmann bringt seinen Ferrari Mondial aus dem Jahre  
1955, und nicht weniger als drei Maserati A6 GCS mit Ulrich Schumacher, Jutta Roschmann und Gian-Pietro Rosetti werden am Start erwartet.
A6GCS heißt: das A steht für den Konstrukteur Alfieri, die 6 für den 170 PS starken Sechszylindermotor, G für den Zylinderblock aus Gusseisen, C für Corsa und S für Sport. Insgesamt sollen vom A6GCS zwischen 1947 und 1955 ungefähr 67 Exemplare gebaut worden sein (Rosettis Wagen ist Baujahr 1954), wobei 17 Stück der Urversion entsprachen und 52 Exemplare den Modellen ab 1953. Zwischen 1947 und 1961 war dieser in der Zweiliter-Klasse dominierende Rennzweisitzer 516-mal am Start und für viele Privatfahrer das Instrument zum Siegen.
Langstrecken-Fahrer-
Weltmeister Timo Bernhard sitzt in einem Porsche Spyder 550.
Dieter Quester zündet die Rennversion eines BMSW Z4.

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EC21_Maserati_GP