Offizielle Fotoseite der Ennstal-Classic:  (© Ennstal Classic)
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70 Jahre Porsche bei der Ennstal-Classic

Auch bei der Ennstal-Classic feierte man das Jubiläum der Sportwagen-Ikone mit einem prominenten Gast.

Michael Hintermayer & Fabian Bonora
Foto: Ennstal-Classic/Martin Huber


Und bei diesem Gast handelte es um niemand geringerem als den ersten Wagen, der den Namen Porsche offiziell tragen durfte: Die legendäre Nummer 1. Der erste Porsche 356 war sicherlich eines der ganz großen Highlights in der Geschichte der Ennstal-Classic und ist im Herzen ein echter Österreicher. Denn gebaut wurde er in einem Holzschuppen im kärntnerischen Gmünd. Dazu gesellten sich auch zahlreiche Stargäste, wie etwa der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Porsche, dessen Vorfreude auf die Fahrt im Wagen, mit dem sein Vater Ferry die Geschichte des Automobils maßgeblich beeinflusste, groß war.

Bei der heurigen Ausgabe der Ennstal-Classic wird der Porsche 356 mit der Nummer 1 unterwegs sein. Was bedeutet dieses Auto für Sie?

„Es gibt eben nur eine Nummer 1. Wenn das mit dem ersten Auto verbunden ist, das den Namen Porsche tragen durfte, dann ist das natürlich eine tolle Sache. Deswegen bin ich auch ganz stolz, dass ich am Samstag den Grand Prix in Gröbming fahren werde.“

Welchen Wert hat die Nummer 1 für das Unternehmen Porsche? Nicht viele Autohersteller sind noch im Besitz ihres Erstgeborenen…

„Es ist emotional zu sehen. Ich finde es toll, dass wir ihn haben. Vor allem für unser Museum in Stuttgart. Man sieht dort einfach den Schwerpunkt Rennsport in jeder Facette, deswegen ist das einmalig.“

Die Fusion mit der Marke Volkswagen ist nun doch schon einige Jahre her und es läuft sehr gut für Porsche. Sehen Sie positiv in die Zukunft?

„Wir haben immer gesagt, genauer Herr Wiedeking und damit hatte er wirklich recht, dass, wenn wir 100.000 Autos bauen, wir nicht alles selber machen können. Dazu sind wir zu klein, dafür brauchen wir einen großen Partner. Jetzt müssen alle Geschwister anständig und brav sein und dann wird das auch gut laufen.“

Auch Rennlegende Dieter Quester weiß die Qualitäten der Marke Porsche zu schätzen: „Die Funktionalität von Porsche war für mich immer wesentlich. Das war und ist ein Auto, wo man sich reinsetzt, fotographisch von innen das Auto betrachtet und sofort sagen kann: Das passt! Ergonomisch, also das Sitzen, die Distanz zum Lenkrad - da passt einfach alles. Der Porsche war für mich immer ein Fahrzeug, wo ich gesagt habe, dass es wie maßgeschneidert ist.“

Dass man mit einem Porsche nicht nur auf asphaltierten Wegen schnell und erfolgreich sein kann, bestätigte der zweifache Rallycross-Europameister Franz Wurz: „Porsche war und ist immer eine Konkurrenz. Wo auch immer gefahren wird, ist Porsche dabei. Das ist eine tolle Geschichte. Bei meinem Sohn, als er Langstrecken-WM gefahren ist, war Porsche immer der Schwere Gegner. Und einmal hat er auch mit einem Porsche sogar gewonnen. Der Porsche ist ein Fahrzeug mit dem sich jeder identifizieren kann. Porsche kennt man, das ist kein anonymes Fahrzeug. Und der gleiche Porsche, wie man ihn von der Straße kennt, ist extrem erfolgreich im Motorsport. Das ist eine tolle Kombination, die es so selten gibt.“

2018_Porsche 356/1 1
2018_Porsche 356/1 2