Offizielle Fotoseite der Ennstal-Classic:  (© Ennstal Classic)
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Stars fühlen sich im Ennstal pudelwohl

Pünktlich um 8.00 Uhr startete heute der Tross der diesjährigen Ennstal-Classic  in den zweiten Tag. Mit der berühmt-berüchtigten Marathon-Etappe warten nicht weniger als 451 Kilometer auf die Teilnehmer in ihren Chromjuwelen. Trotz — oder gerade wegen der aktuellen Hitze — zeigen sich auch die Stars der diesjährigen Auflage von der Organisation, der Streckenführung und der einmaligen Kulisse der Ennstal-Classic begeistert.  

Allen voran Porsche-Botschafter Mark Webber genießt sichtlich die Fahrt im 1957er Porsche 356 Speedster 1600 S. „Wenn mir jemand vor zehn Jahren prophezeit hätte, dass ich einmal Spaß daran haben könnte, mit 80 km/h in einem alten Auto durch die Landschaft zu fahren, ich hätte es nicht geglaubt“, grinst der neunfache GP-Sieger und Langstrecken-Weltmeister aus Australien, der mit dem Speed seiner aktiven Rennkarriere endgültig abgeschlossen hat. „Der Porsche 356 ist ein absolutes Kunstwerk auf Rädern, ich fühle mich geehrt, mit so einem Boliden durch die wunderschöne Landschaft des Ennstals fahren zu dürfen.“

„Für uns alle ist es ein Highlight, dass Mark zum dritten Mal für uns bei der Ennstal startet. Er hat ein großes Talent dafür, die Menschen für sich und die Marke Porsche tu begeistern, freut sich Porsche-Markenleiter Helmut Eggert, der selbst ein 356 SC Cabrio pilotiert. „Mindestens ebenso freut mich die Tatsache, dass unsere Aufsichtsrat-Vorsitzender Dr. Wolfgang Porsche trotz seines vollen Terminkalenders die Zeit gefunden hat, selbst hinter dem Steuer eines 356 Carrera 2 Coupé sitzen.“ „Was soll ich sagen, in so einem Auto fährt man ganz einfach gerne durch die Berge“, freut sich der Angesprochene über die tolle Kulisse und die Begeisterung der Menschen am Straßenrand. „Wenn es dann noch so schönes Wetter hat, kann es kaum noch schöner werden.“

„Die Straßenlage, der Sound, dazu keine Servolenkung und kein automatisches Getriebe — das ist einfach Genuss pur“, schwärmt mit Hans-Joachim Stuck eine weitere Rennsport-Legende über sein Auto, einen Porsche 356 B 2000 GS-GT, der ob seines markanten Designs meist nur „Dreikantschaber“ genannt wird. „Das Tolle an der Ennstal-Classic ist auch, dass die meisten Sonderprüfungskilometer auf verkehrsarme Nebenstraßen verlaufen, da hat man seine Ruhe.“

„Es ist warm“, so der erste Eindruck des unermüdlichen Dieter Quester, der in seinem BMW 328 Cabrio am ersten Tag bereits ordentlich ins Schwitzen kam. Auch der fünffache Le Mans-Sieger Derek Bell war mit seiner bisherigen Performance zufrieden. „Wir werden besser, je älter wir werden“, scherzte der 77-jährige Gentleman über seinen Bentley Blower 4 1/2 litre.

Foto: Mark Webber vor seinem Porsche 356 Speedster 1600 S.
(c) Ennstal-Classic | Peter Meierhofer

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