Offizielle Fotoseite der Ennstal-Classic:  (© Ennstal Classic)
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American La France: Peking-Paris Sieger bei der Ennstal-Classic!

Das Feuerwehrauto aus dem 18er Jahr ist ein Juwel aus der Pionierzeit des Automobils. 2007 wurde es Klassensieger bei der 16.000 km Marathonrallye Peking-Paris. Das Team Richard Gebert/Elke Treder aus Deutschland bringen es heuer zur Ennstal, als Baujahr 1918 wird es vermutlich mit Startnummer 1 antreten.

American La France war ein Hersteller von Feuerwehr-und Rettungsfahrzeugen in Summerville, South Carolina (USA). Die Autobiographie von Richard Geberts American La Fance liest sich wie ein Abenteuerroman.

Das Fahrzeug wurde 1919 an die Feuerwehr von Pennsylvania ausgeliefert, wo es 30 Jahre seinen Dienst verrichtete. 1995, auf einem Schrottplatz entdeckt, wurden Teile nach England verschifft. Von 1995 bis 1997 wurde das Fahrzeug in England komplett aufgebaut und fand mit Ralf Weiss und Kurt Schneider neue Besitzer. 2006 wurde der Wagen in Deutschland für die 100 jährige Wiederholung von Peking-Paris vorbereitet. Er bekam den Namen «Beastie», das «Biest».

Im Frühjahr 2007 wurde die «Bestie» mit Luftfracht nach Hong Kong gebracht, wo sie bei der Rallye «Hong Kong nach Peking» an den Start ging. Anschließend startete die «Beastie» unter Hong Kong Flagge von Peking nach Paris, und holte nach 32 Tagen den Klassensieg ein.

Von 2007 bis Jänner 2010 war das Siegerauto im Museum of Science in Hong Kong zu besichtigen. Im Jänner erwarb Richard Gebert das Auto und brachte es per Schiffsfracht wieder nach Deutschland zurück. Die Rallyes an denen es teilnimmt, werden alle auf eigener Achse angefahren.

Der American La France (14,5 Liter Hubraum, 6 Zylinder, 150 PS, Kettenantrieb, Spitze 150 km/h) zählt zweifellos zu den Highlights der Ennstal-Classic!

2020_La France
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