Offizielle Fotoseite der Ennstal-Classic:  (© Ennstal Classic)
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Arturo Merzario war der Speed-Show Star!

Die Speed-Show, die im Rahmen der Ennstal-Classic auf dem Alpenflugplatz Niederöblarn ablief, bot zahlreichen Zuschauern beste Unterhaltung.

Es war brütend heiß, doch das Programm der Speed-Show mit einer Mischung aus Motorsport und Fliegerei war eine spektakuläre Premiere. Die Red Bull Flugzeuge sorgten vor der Landung und nach dem Abflug für elektrisierende Überflüge, ein Uralt-Bleriot aus der Pionierzeit der Fliegerei wurde zum Blickfang und auf der Landebahn duellierten sich bügelbretthohe Rennsportwagen um Hundertstelsekunden. Es war wie in den 50er und 60er Jahren bei den großen Flugplatzrennen: die Zuschauer hatten überall Zutritt, Motorsport wurde zum Angreifen geboten.

Der Star des Nachmittags war Arturo Merzario. Der Italiener mit dem wettergegerbten Gesicht und dem Cowboyhut avancierte zum Publikumsliebling. Mit seinem Abarth 2000 Prototyp Sport Spider aus der Collection Möll drehte er gestochen saubere Runden, ein Profi aus einer längst vergangenen Formel 1-Epoche.

Franz Wittner gewann auf Porsche 356 die Kategorie der Rennsportwagen, in der Jürgen Bode den sagenhaften Abarth 3000 V8 präsentierte und Egon Hofer seinen Ferrari 212E/206S.

Die GT- und Rennsportwagenkategorie holte sich Mike Hofer auf Abarth 1000 Cuneo vor Philipp Stalzer, der den Porsche 911 2,7 RS aus dem Rennstall von Rudolf Humer fuhr. Franz Wittmann stellte den Maserati-Merak ab, bevor sich aus Überhitzung ein Motorschaden einstellte.

Rudi Raml auf dem Wolf Formel 1 mit Cosworth-Motor war die große Attraktion, die Hitze und die Rumpelpiste des Flugplatzes waren für das Auto aus der Keke Rosberg-Zeit von 1979 keine Hürde. Peter Schleifer wurde im March Formel 5000 durch lautstarke Runden bestaunt.

Die Monoposto-Kategorie, in der TV-Liebling Rudi Roubinek den Abarth Formel 2000 von Franz Steinbacher fuhr, gewann Franz Hülmbauer auf einem wunderschön restaurierten Tiga Formel Ford-Rennwagen. «Es war schön bei euch, ich komme wieder» - sagte Arturo Merzario, bevor er heimflog.

Fotos: (c) Ennstal-Classic | Peter Meierhofer

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