Der Sprung von Platz 2 an die Spitze ist ihnen geglückt: Christian und Rene Nell auf Austin Mini Cooper S (1967), die den gesamten ersten Tag über den zweiten Platz im Klassement belegten, liegen vor dem Finaltag in Führung. Dahinter haben sich Fritz Jirowsky und Gerhard Soukal (Alfa Romeo 2000 GTV, 1971) eingereiht, Florian und Dieter Böhmdorfer konnten wieder den dritten Platz erobern.
Auf Platz 11 gerutscht sind die Tagessiger des ersten Tages, das Tochter-Vater-Team Marlene Kunz-Hemetsberger /Florian Kunz auf Mini Cooper S von 1964. Die Vorjahressieger Schöggl/Tripolt (Alfa Romeo Spider Veloce, 1970) liegen auf Platz 4, die Titelverteidigung also nach wie vor in Blickweite.

Und auch die Halbtages-Erstplatzierten von Tag 1, Walther und Birgit Wawronek konnten wieder in die Top Ten vorrücken, liegen nun auf Platz 10. Hier geht es zur Übersicht aller Tagesergebnisse.
Besonders stark präsentieren sich bei der Ennstal-Classic 2026 die Minis, vier Stück halten sich derzeit in den Top Twenty, auch die feinen Alfa Romeos sind gut platziert. Traditionell ebenfalls stark im Teilnehmerfeld vertreten ist wie immer die Marke Porsche, 31 Fahrzeuge bestreiten die historischen Epochen (Pilotiert von Stars wie Dieter Quester, Richard Lietz, Hans Joachim Stuck oder Georg Silbermayr), in der erstmals antretenden Touring-Klasse nehmen weitere sechs Modelle jüngerer Generationen teil. Ein Faktum, das Porsche Austria Geschäftsleiter Helmut Eggert (er nimmt selbst wie gewohnt im „Gendarmerie-356“ mit Porsche Holding Geschäftsführer Hans Peter Schützinger teil und liegt derzeit auf Platz 95) in seiner Begrüßungsrede anlässlich der Porsche Night im Classic Zelt wohlwollend herausstrich. Wenige Marken bauen jedenfalls derart konsequent ihr Markenimage auf dem einzigartigen Heritage-Erbe bis in die heutige Zeit auf wie Porsche.


Regelrechte Volksfest-Stimmung herrschte wie jedes Jahr am Stadtplatz von Steyr, wo sich hunderte Motorenthusiasten und Oldtimerfreunde einfanden, um die automobilen Schätze aus über einem Jahrhundert Automobilgeschichte zu bewundern. Zwei Stunden dauerte die Party inklusive Mittagsrest, während der sich die 187 Teams und Teilnehmer laben konnten, bevor sie sachkundig anmoderiert von Servus-TV-Star Andi Gröbl wieder auf die Reise geschickt wurden.
Für Konsolidierungen einerseits, Platz-Berichtigungen andererseits sorgten wie immer die legendären Wertungsrunden auf dem Alpenflugplatz Niederöblarn, der Zieleinlauf in Gröbming markiert wie immer einen würdigen Abschluss für einen anstregenden Marathon.



Am Beginn des Finaltages steht wie immer die Hatz auf den Stoderzinken, bevor es im Stadtzentrum von Gröbming zu einem eindrucksvollen Schaulaufen der automobilen Pretiosen kommt (hier das Programm). Das Finale der Ennstal-Classic 2026 findet anschließend ebenfalls auf dem GP-Kurs in Gröbming statt.
