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Planai-Classic 2025: Spannender Führungswechsel im Ranking nach Tag 2

Tag 2 der Planai-Classic 2025: Echter Winter am Dachstein, Turbulenzen im Ranking, Skijöring auf der Trabrennbahn: Claude und Andrea Schwegler auf Volvo 123 GT (1969) führen vor Georg Geyer und Jan Soucek auf VW Käfer Typ 11 (1960) und Fritz Jirowsky und Gerhard Soukal auf VW 1303 S (1972).

Es ist die knappste Wertung der Planai-Classic seit langer Zeit. Die 28. Ausgabe des längst legendären Winter-Oldtimer-Events bringt ein Rennen auf Hundertstelsekunden. Knapp 1100 Punkte Unterschied trennen die ersten zehn Teams noch zu Mittag voneinander. Nicht mehr ganz in Schlagdistanz zur Spitze sind die Führenden vom Donnerstag, Wolfgang Gersin und Thomas Voglar, 5216 Punkte bedeuten Platz 21, aber noch ist nicht alles verloren. Hier gehts zu allen Ergebnissen.

Freitag mittags an der Spitze: Claude und Andrea Schwegler auf Volvo 123 GT
Freitag mittags an der Spitze: Claude und Andrea Schwegler auf Volvo 123 GT
Georg Geyer und Jan Soucek auf VW Käfer Typ 11 sind von Platz 5 auf Platz 2 vorgerückt.
Georg Geyer und Jan Soucek auf VW Käfer Typ 11 sind von Platz 5 auf Platz 2 vorgerückt.
Fritz Jirowsky und Gerhard Soukal auf VW 1303 S liegen auf Platz 3
Fritz Jirowsky und Gerhard Soukal auf VW 1303 S liegen auf Platz 3
Winterliche Bedingungen am Dachstein fordern Fahrer und Teams

Nach einem extrem knappen Ranking am Donnerstag abend präsentierte sich der Dachstein beim zweiten Prolog am Freitag morgen wesentlich herausfordernder. Fast durchgehend Schneefahrbahn bei dichtem Schneefall sorgte für feinste Winterbedingungen, die nicht nur die Navigatoren mit ihren analogen Zeitmessern forderten, sondern auch die volle Konzentration der Piloten beanspruchten. Vollendete Drifts, aber auch ein paar leichte Ausritte in die eine oder andere Schneewechte waren das Resultat – beides letztlich folgenlos. Alle Fahrzeuge und alle Teilnehmer kamen abends wohlbehalten ins Ziel.

Turbulenzen im Zwischenklassement nach dem Prolog

Folgen der schwierigen Bedingungen zeigten sich bloß im Zwischenklassement des Freitagabends, das nur wenige Überschneidungen mit jenem des Vortages zeigte. Die Führenden vom ersten Tag, Wolfgang Gersin und Thomas Voglar auf Ford Cortina finden sich nun im Mittelfeld, den ersten Platz belegen derzeit Claude und Andrea Schwegler aus der Schweiz auf einem Volvo 123 GT (1969), die vom siebten Platz aus in den Tag gestartet sind. Um drei Plätze auf Platz 2 vorgerückt ist das Team Georg Geyer und Jan Soucek auf VW Käfer Typ 11 (1960), die zweiten des Donnerstag, Fritz Jirowsky und Gerhard Soukal auf VW 1303 S (1972) liegen nun auf Platz 3. Die Vorjahressieger Hansi Mlcoch und Martin Laaha auf Volvo 121 (1970) sind zurück im Match und liegen auf Platz 5. Und auch die Voglar-Sisters Margarita und Magdalena, die mit ihrem Alfa Romeo Giulia TI (1968) letzten Sommer die Ennstal-Classic gewannen, sind nun mit Platz 14 und gerade mal 600 Punkten Rückstand in guter Schlagdistanz zu den Top Ten. Zu allen Ergebnissen der Planai-Classic 2025 geht es hier.

Spektakel auf der Trabrennbahn Gröbming

Als jedes Jahr präsentierte sich die Wertung auf der Trabrennbahn Gröbming als Highlight. Auch heuer herrschten klirrende Kälte und beste Bedingungen. Zuvor starteten die Traber-Teams zu einer Exhibition. Danach folgten zwei Runden Skijöring vor zahlreich versammeltem Publikum. Marie Haubenwallner wurde vom 16-jährigen englischen Wallach „Red Marksman“ gezogen. Im Sattel saß Ulrike Gruber-Blümel. Florian Lackner wurde vom ältesten Auto im Starterfeld geführt. Es handelte sich um einen Austin Seven Ulster Special von 1932. Das Fahrzeug stammt aus der „Jonnys Garage“-Crew Jonas und Gunter Lach. Es gab großes Hallo und viel Begeisterung. Die letzte Sonderprüfung des Tages folgte anschließend. Sie wurde von den Lokalmatadoren Michael Haberl und Theresa Haberl-Billroth dominiert.Die beiden fuhren einen Porsche 912 aus dem Jahr 1967. Im Gesamtranking liegen die beiden auf Platz 24.

Der Finaltag der Planai-Classic 2025 am Samstag, den 11.1. 2025, startet mit der traditionellen Sonderprüfung auf dem Alpenflugplatz Niederöblarn und führt über den Golfplatz Schloss Pichlarn zum Showdown auf der Planai. Die Stimmung ist toll, das Ranking weitgehend offen. Ein spannendes Finale steht uns bevor! 

Alle Fotos der Planai-Classic 2025 finden sich HIER.