Der erste Tag der Ennstal-Classic 2026 wurde zum Tag der Führungswechsel. Am Ende führen die Minis.
Stellt man das Mittags-Zwischenergebnis von Taggenbrunn mit dem Gesamtergebnis des ersten Tages der Ennstal-Classic 2026 gegenüber, blieb kein Stein auf dem anderen. Am Ende führen die Minis, auf Platz eins das Tochter-Vater-Team Marlene Kunz-Hemetsberger /Florian Kunz.

Einzig der zweite Platz blieb gleich. Hartnäckig verbleiben Christian und Rene Nell (Mini Cooper S, 1967) den ganzen Tag über auf Silber-Kurs. Rundherum wurde allerdings behende durchgewürfelt. Walther und Birgit Wawronek (Jaguar E-Type, 1970), zumittag noch die Führenden, finden sich nach dem Zieleinlauf in Schladming auf Position 13 des Klassements. Böhmdorfer/Böhmdorfer (Mercedes-Benz 350 SLC, 1972) rutschten um einen Platz auf den vierten ab, ihren dritten übernahmen Claude und Andrea Schwegler (Triumph TR6, 1971).
Wieder in Schlagdistanz zur Spitze, nämlich auf Platz 5 haben sich die Vorjahressieger Peter Schöggl und Werner Tripolt (Alfa Romeo Spider Veloce, 1970) vorgearbeitet, eher aus dem Spitzenrennen herausgenommen haben sich die Routiniers Rossetti/Schamaun (Platz 57, Maserati A6 GCS/53, 1954) und Falchetto/Ulm (Platz 58, Austin Healey Le Mans, 1954). Aber wer weiß – der zweite Tag der Ennstal-Classic war stets für Überraschungen gut.


Dealbreaker an Tag eins war nach Aussage der meisten die Wertungsfahrt auf dem Red Bull Ring, die einzeln betrachtet das Duo Nell/Nell (Mini, Gesamt Platz 2) gewinnen konnte. Aber auch die zahlreichen Sonderprüfungen zum Tagesende kosteten die eine oder andere Top-Platzierung. Hier geht es zur Übersicht aller Tagesergebnisse.
Zu den Highlights des Marathon, der ab 7h30 in Gröbming startet, gehören wie immer der Ausflug ins niederösterreichische Lunz, die gefeierte Mittagsrast in Steyr sowie die Wertungsrunden auf dem Alpenflugplatz Niederöblarn. Ab 18h30 steht das Classic-Zelt in Gröbming im Zeichen der Porsche Night.




